• 24.6.2024

  • Ein Beitrag von PVS Südwest

UV-GOÄ ab 01.07.2024: Erhöhungen und Änderungen

Die Ständige Gebührenkommission hat mit Wirkung zum 01.07.2024 die nächste Stufe der vereinbarten Gebührenerhöhung und weitere Änderungen bei der UV-GOÄ beschlossen.

UV-GOÄ Gebührenerhöhung um 4,22 % ab 01.07.2024

Die Gebühren des Leistungs- und Gebührenverzeichnisses nach § 51 ÄV (Anlage 1 zum ÄV – UV-GOÄ) werden zum 01.07.2024 um 4,22 % erhöht. Ausgenommen sind hier auch wieder die Nummern 4780, 4782, 4783 und 4785 UV-GOÄ (PCR-Test).

Ebenfalls erhöht werden die Gebühren des Gebührenverzeichnisses Psychotherapeutenverfahren für die nächsten vier Jahre, beginnend zum 01.07.2024 mit um 4,22 %.

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Weitere UV-GOÄ-Änderungen ab 01.07.2024

Im Teil B. „Grundleistungen und allgemeine Leistungen“ wurden neue Ziffern eingefügt:

  • Nummer 10b UV-GOÄ:
    Telemedizinische Beratungsleistungen nach Nummer 10 bei Berufskrankheiten und im Hautarztverfahren.

  • Nummer 10c UV-GOÄ:
    Telemedizinische Beratungsleistungen nach Nummer 10 bei Berufskrankheiten und im Hautarztverfahren von mehr als 10 Minuten.

  • Nummer 15 UV-GOÄ:
    Telefonisches oder videobasiertes Gespräch des Arztes mit einem Mitarbeitenden des Unfallversicherungsträgers im Zusammenhang mit der Steuerung und Überwachung des Heilverfahrens.

Im Teil C. VI „Sonographische Leistungen“ werden die Leistungstexte geändert:

  • 410: Kontrolluntersuchung wird durch das Wort Untersuchung ersetzt.

  • 411 / 411a: Kontrolle wird durch das Wort Diagnostik ersetzt.
    Bedeutet: Sonographie kann auch bei der Diagnostik von Frakturen angewandt werden und nicht erst bei der Kontrolluntersuchung nach bereits durchgeführter Röntgenuntersuchung.

Im Teil C. O.I. wird in der Strahlendiagnostik der Zuschlag nach 5298 in den Status „unbesetzt“ gesetzt.

Die bis zum Inkrafttreten dieser Vereinbarung geltenden Zuschläge werden in Höhe von 25 % des Gebührensatzes für allgemeine Heilbehandlung in die Grundbeträge der allgemeinen und besonderen Heilbehandlung eingerechnet.

Im Abschnitt P werden nun die „Schmerzmedizinische Behandlungsentgelte“ erfasst.

 

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